Raus aus dem Arbeitsalltag | 17

In kleinen Teams merkt man schnell, wenn jemand fehlt. Die kurze Rückfrage über den Tisch fällt weg, Aufgaben werden übernommen und bei manchen Entscheidungen fehlt die zweite Meinung. Unsere Ferien haben uns mal wieder gezeigt, wie viel eine gute Vorbereitung erleichtert und was wir davon auch im normalen Alltag gebrauchen können bzw. könnten. Raus aus dem Arbeitsalltag ging es bei uns auch gemeinsam. Beim Teamausflug nach Zürich haben wir Studios entdeckt, Rätsel gelöst und Kolleg:innen von einer anderen Seite kennengelernt. Was davon bleibt? Ein paar Erfahrungen, die vielleicht auch deinem Team helfen – mehr davon in der zweiten Hälfte des Beitrags.
Host's: Livia & Bastian

In diesem Artikel

Inhalt

Ferien im kleinen Team

Wenn aus zwei plötzlich eins wird

Erst Livias vier Wochen Ferien, danach eine weitere Abwesenheit von Bastian über knapp drei Wochen und dazwischen nur drei gemeinsame Arbeitstage. So sah es zuletzt bei uns im Marketing aus. 

Deshalb hatten wir unsere Inhalte bereits vorher geplant, Videos und Fotos vorbereitet und einen Teil der Texte geschrieben. Während der Ferien ging es bei vielen Beiträgen vor allem noch um die weitere Bearbeitung, posten von Stories und Kleinigkeiten. Das machte einen spürbaren Unterschied. Die Person vor Ort konnte weiterarbeiten, ohne bei jedem Beitrag wieder bei null anzufangen oder planlos im Dunkeln zu stochern.

Die drei gemeinsamen Tage zwischen den einzelnen Ferien waren dadurch für offene Fragen da. Was steht als Nächstes an? Wo fehlt noch etwas? Welche Entscheidung müssen wir gemeinsam treffen? Die grundlegende Planung stand schon.

Wie haben wirs gemacht? Klare Content-Planung für 8 Wochen, alles Gefilmt, Fotografiert und geplant, was gemeinsam geplant werden muss und noch das ein oder andere Projekt in die korrekte Richtung gelenkt. Es braucht schon disziplin, aber man sollte eine solche Planung und übergabe auf jeden Fall nicht übertreiben und überladen. Besser den Fokus auf das wesentliche setzen.

Kurze Checkliste vor den Ferien:

So steckt das Wissen auch dann nicht nur in einem Kopf, wenn dieser gerade ganz woanders ist, bspw. auf einem Segelschiff in Griechenland.

Ruhe zum Arbeiten, Raum für Austausch

Beides hat seinen Wert

Alleine zu arbeiten hatte auch eine angenehme Seite. Weniger spontane Gespräche und Unterbrechungen machten es einfacher, länger an einer Sache dranzubleiben. 

Bei bspw. Designfragen und gemeinsamen Website-Themen fehlte dagegen irgendwann die zweite Meinung. Ein Entwurf lässt sich alleine weiterentwickeln. Ob eine Idee wirklich funktioniert, zeigt sich aber oft erst im Austausch. Jemand sieht etwas, das einem selbst längst nicht mehr auffällt, oder bringt einen Gedanken ein, auf den man alleine nicht gekommen wäre.

Wir haben mal wieder gemerkt, wir brauchen gemeinsame Zeit, aber eben auch Zeit, in der nicht jede kurze Frage sofort beantwortet werden muss. Gute Vorbereitung schafft dafür Platz. Und manches, das wir für die Ferien früh geplant haben, könnten wir uns im normalen Alltag ebenfalls einfacher machen.

Zur Vorbereitung gehört für uns auch eine klare Grenze. Ferien sind zur Erholung da. Die Übergabe muss so gut sein, dass die Person in den Ferien nicht gestört wird. Rückfragen bleiben im Team, Entscheidungen werden übernommen oder warten bis zur Rückkehr. Auch ein gut gemeintes Angebot der Koleginnen und Kollegen, erreichbar zu sein, ist kein Anlass, doch kurz Kontakt aufzunehmen. WICHTIG!

Gemeinsam rauskommen

Andere Umgebung, neue Begegnungen

Direkt nach den Ferien ging die arbeitsfreie Zeit kurz weiter.

Unser Teamausflug führte uns diese mal nach Zürich. Nach einer Führung durch die SRF-Studios und dem Mittagessen bei unserem Kunden Ayverdis ging es zu Boda Borg. Zum Abschluss kamen wir bei einer Tavolata bei Lotti zusammen. 

Bei Boda Borg (eine art Escape-Room) wurden bewusst Gruppen ausgelost, um die Teams wild zu durchmischen. Das Ziel, Kolleginnen und Kollegen zusammenzubringen, die im Alltag nicht so viel miteinander zu tun haben um sich besser kennenzulernen. Dabei wurden ganz unterschiedliche Stärken sichtbar, vom schnellen Durchschauen eines Rätsels bis zum Geschick bei Aufgaben mit Bewegung.

Ein passendes Programm zu finden, wird mit einem wachsenden Team allerdings immer schwieriger. Nicht alle mögen dieselben Aktivitäten oder verstehen unter einer gemütlichen Wanderung dasselbe. Deshalb haben wir Rückmeldungen aus verschiedenen Teams in die Planung einbezogen. 

Was uns bei der Planung hilft:

Fazit

Was wir mitnehmen

Die Ferien haben uns gezeigt, wie viel entspannter das Weiterarbeiten mit einer guten Vorbereitung wird. Und der Teamausflug hat uns Gelegenheit gegeben, einander ausserhalb der üblichen Aufgaben zu erleben.

Beides wirkt über die einzelne Abwesenheit oder den gemeinsamen Tag hinaus. Eine verständliche Übergabe erleichtert den Alltag. Ein gemeinsam gelöstes Rätsel oder ein gutes Gespräch beim Essen bleibt in Erinnerung. Daraus muss kein grosses Konzept werden. Oft sind es die einfachen Dinge, die im Team etwas bewegen und einen näher zusammenbringt.

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